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Taj, Tiger und Tempel


Duration : 18 Tage
Destination : Delhi - Mandawa - Bikaner - Jaisalmer - Jodhpur - Kumbalgarh - Udaipur - Jaipur - Ranthambore - Agra - Varanasi - Delhi
Der Tourverlauf kann sich noch geringfügig ändern
Tag 01 :
Ankunft in Delhi. Transfer zum Hotel.

Tag 02 : India Gate, Delhi Tour & Travels
Ganztags Stadtrundfahrt und Besichtigungen in Alt- und Neu-Delhi mit Besichtigungen des Roten Forts, der Anlage zum Gedenken an Mahatma Gandhi, Jama Masjid, die größte Moschee in Indien, gefolgt von Neu-Delhi mit Besuch des Qutab Minar mit dem 73 m hohen Turm ein Vorbild der islamisch-indischen Minarettenarchitektur, weiter zum Grabmal des Humayun, nach dem das Taj Mahal entworfen wurde, zum imposanten India Gate und vorbei am gewaltigen Parlamentsgebäude.

Tag 03 :
Fahrt nach Mandawa, bekannt als "Open-Air Gallery" Rajasthans. An der Strecke Stop am Neemrana Fort Palace und Mittagessen. Ankunft im Castle Mandawa, einem ehemaligen Fort, das zu einem Hotel umgebaut wurde. Keines der Zimmer gleicht dem anderen. Die 51 Zimmer sind verteilt über mehrere Stockwerke zum Teil mit Terrassen oder als Duplex mit zweistöckigen Zimmern. Ein Spaziergang durch Mandawa schließt sich an. Sehen Sie die berühmten Havelis, die Häuser der wohlhabenden Kaufleute, die in Mandawa beheimatet sind. Die Verzierungen sind handgemalt.

Tag 04 :
Fahrt nach Bikaner, ehemaliger Handelsplatz zwischen Afrika, West-Asien und Fernost-Asien. Auch Bikaner hat den Schritt in die Moderne getan, schon vor mehr als hundert Jahren. Damals ließ Maharaja Dungar Singh das erste Elektrizitätswerk, und sein Bruder und Nachfolger Ganga Singh (reg. 1887-1943) sorgte für Bewässerungskanäle und Krankenhäuser. Heute kann man bei Bikaner die einzige Kamelzuchtfarm Indiens besuchen. Bikaner ist voller Basarzauber und reich an Havelis, den mit ziseliertem Steinschmuck ausgestatteten Stadtresidenzen der Kaufleute.

Besuch des Junagarh Forts. Im wohl urtümlichsten der großen Rajasthan-Paläste gibt es einige der verblüffendsten Kunststücke rajasthanischer Innendekoration. Für den seit dem 15. Jahrhundert immer wieder veränderten Palast wurden Blattgold und Kristallglas, Spiegeleffekte, chinesische Tapeten und holländische Kacheln eingesetzt. Höhepunkte sind Karan Mahal (Audienzhalle mit Thronsitz), Chandra Mahal (Mondpalast) und Anup Mahal (Wolkenpalast) mit seinen Gemälden und Miniaturen. Ein Palastmuseum erinnert an das glanzvolle Leben der Rathore-Maharajas.

Besuch des Mata Karni Tempels in Deshnoke. Der 600 Jahre alte Tempel ist Karni Mata gewidmet, einer Inkarnation der Göttin Durga. Der Tempel wird von unzähligen Ratten bevölkert, die als heilig gelten und entsprechend respektvoll behandelt werden.

Tag 05 : Jaisalmer Temple, Jaisalmer Holiday Packages
Weiterreise tiefer in die Wüste Thar nach Jaisalmer, etwa 60 km von der pakistanischen Grenze. Bevor man die von gelben Mauern umgebene Stadt (knapp 50.000 Einwohner) erreicht, sieht man das mächtige Fort der einstigen Karawanenstation wie ein Zauberburg auf einem Felsen über der kahlen Umgebung thronen. Reiche Kaufleute bewohnten hier ihre Stadtpaläste (Havelis), bis durch Schiffsverkehr und Eisenbahn Waren auf anderen Wegen transportiert wurden. Seit der Teilung von Indien und Pakistan 1947 ist die Stadt militärstrategisch wichtig.

Nachmittags Besichtigungen in Jaisalmer mit Thar Wüste Museum, Goldenes Fort, Stadtpalast und die Havelis, die ehemaligen Häuser der wohlhabenden Kaufleute.

Tag 06 :
Morgens Beginn einer Mini Kamel-Safari über die Dünenlandschaft zu den Wüsten-Dörfern Ratarasar und Dhoba. Nachmittags zur freien Verfügung. Gelegenheit, den Basar kennenzulernen. Die Stadt ist bekannt für seine Stickereien, Einlegearbeiten, Schnitzereien und Antiquitäten.
Übernachtung in Jaisalmer.

Tag 07 :
Überlandfahrt nach Jodhpur. Die "blaue Stadt" liegt an der strategisch wichtigen "Delhi-Gujarat Route". Die hier lebenden Marwaris wurden wohlhabend durch den Handel mit Opium, Kupfer, Seide, Sandelholz, Datteln und Kaffee. Nachmittags Besichtigungen mit Meherangarh Fort, Palast Museum, Jaswant Thada und Sardar Markt.
Übernachtung in Jodhpur.

Tag 08 :
Fahrt nach Ranakpur. In einem außerordentlich lieblichen, noch immer dicht bewaldeten Flusstal, knapp 100 km nördlich Udaipurs, haben die Anhänger der Jainreligion im 15. Jh. in 60-jähriger Bauzeit eine der schönsten Tempelanlagen Rajasthans errichtet. Die Bauwerke gehen, wie in der Jaingemeinde üblich, auf eine Stiftung zurück, in diesem Fall eines reichen Kaufmanns und Ministers am Hofe Rana Khumbhas. Der dem ersten Furtbereiter Adinatha geweihte Haupttempel bedeckt die gewaltige Fläche von nahezu 4000 qm, getragen von 1444 Säulen. Um den zentralen Schrein mit dem viergesichtigen Marmorkultbild gruppieren sich in symmetrischer Ordnung Tanz- und Versammlungshallen in teils mehrstöckiger Anordnung sowie kleine Schreine. Ein Wald von Säulen trägt die mit komplizierten geometrischen Mustern und Figuren von Göttinnen verzierten Kuppeln. Dazwischen blickt immer wieder der Himmel durch und verleiht so dem Heiligtum durch die einzigartige Lichterführung eine Aura, der sich auch der fremde Besucher nicht zu entziehen vermag. Weiterreise nach Kumbalgarh.

Tag 09 : RanaPratap, Udaipur  Holiday Tours
Morgens Fahrt oder gemütlicher Austritt zu Pferd zu den Sehenswürdigkeiten von Kumbalgarh. Schon von weitem sieht man die gewaltigen Mauern sich über die Hügel der Aravalli-Vorberge schlängeln. Mit 36 km Länge umschließen sie ein Areal von 84 qkm. Bis auf die eindrucksvollen Bastionen ist allerdings von dieser etwa 85 km nördlich von Udaipur gelegenen, einst größten Festungsanlage Rajasthans wenig geblieben. Rana Kumbha hatte sie im 15. Jahrhundert an strategisch günstiger Stelle auf einem Pass zwischen den Fürstentümern Mewar und Marwar errichtet. Nur einmal musste sich die als unbezwingbar geltende Festung unter Rana Pratap dem Moghulherrscher Akbar ergeben, da die Belagerer das Trinkwasser vergifteten. Nach dem Mittagessen Weiterreise nach Udaipur. Bootsfahrt auf dem Pichola-See.
Übernachtung in Udaipur.

Tag 10 :
Fahrt entlang des Fatehsagar Sees, der im Jahr 1754 von Maharana Fateh Singh angelegt wurde. Stadtbesichtigung in Udaipur. Besuch des Jagdish Tempel, ein Vishnuheiligtum im traditionellen Stil, das Jagat Singh I. (reg. 1628-52) hat errichten lassen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die in Bändern um den Tempel verlaufenden Figurenfriese mit ausdrucksvollen Darstellungen von Elefanten, Tänzerinnen und Musikanten. Aus einem kleinen Schrein blickt Garuda, das Reittier Vishnus, auf den Eingang zum Heiligtum. In kleinen Nebenschreinen werden die Gottheiten Radha und Krishna verehrt, ein Tempel ist Surya, Shiva und Ganesh gewidmet. Besuch des "Sahelion-Ki-Bari", des Frauengartens mit verziertem Pool aus weißem und schwarzem Marmor. Anschließend der Höhepunkt in Udaipur - der Stadtpalast. Nur ein Teil des Stadtpalasts ist als Museum für das Publikum zugänglich, ein anderer dient dem amtierenden Oberhaupt der Mewar als Residenz, ein weiterer als Luxushotel. Im Gegensatz zu vielen Palastanlagen Rajasthans fehlt hier auf den ersten Blick der wehrhafte Charakter. Die Fassade - luftig und leicht, mit ihren Balkons und Erkern zuweilen sogar verspielt mit einem Hauch von Dekadenz - lässt Jahrhunderte lange Bautätigkeit in ganz unterschiedlichen Stilen erkennen. Von der Altstadt her gelangt man durch das Hathi Pol (Elefantentor) und das dreibogige Tripoliator in den weiträumigen, als Terrasse angelegten Hof. Am südlichen Ende des Hofs schließt sich der ehemalige Harem an. Der nicht zugängliche Komplex war die um 1570 entstandene Urzelle des Palastes und weist mit seinen hohen, fensterlosen Mauern und vorspringenden Bastionen an der Ostseite durchaus wehrhafte Züge auf. Am Erker über dem Tor in der Palastfront (Toran Pol) leuchtet das Sonnenemblem, Zeichen edelster rajputischer Herkunft. Die Dynastie der Mewar führt ihre Abstammung auf die von Sonne und Mond abstammende Kriegerkaste der Kshatryias zurück und beansprucht daher eine Führungsposition unter den insgesamt 36 Rajputenstämmen. So trägt der Herrscher auch nicht den üblichen Ehrentitel Maharaja (großer Führer), sondern Maharana (großer Krieger), womit nicht zuletzt auf die führende Rolle der Mewar im Kampf gegen die islamische Eroberung und den hohen Blutzoll bei der Verteidigung Chittaurgarhs verwiesen wird. Das Innere des zugänglichen Teils bietet sich heute als ein verschachtelter, vierstöckiger Bau mit zahlreichen Räumen, Galerien und Innenhöfen dar.
Übernachtung in Udaipur.

Tag 11 : Hawa Mahal, Jaipur Travel Guide
Morgens Flug nach Jaipur. Ausflug zum 11 km entfernt liegenden Fort Amber. Auf dem Elefantenrücken geht es die Serpentinen hinauf zur Festung, die ursprünglich Hauptstadt bis 1728 war. Besichtigung der eindrucksvollen Festung mit Kali Tempel, Siegeshalle (Jai Mahal) und Jagmandir. Der Ritt auf dem Elefanten sollte zur Festung hinauf führen, denn wenn man von oben startet, umlagern einen die Souvenirhändler, was in den Stallungen am Fuß des Berges nicht geschieht. Nachmittags Stadtrundfahrt in Jaipur, die nach Maharaja Jai Singh benannt wurde. Der Prinz war sehr interessiert an Astronomie und erschuf mit dem Observatorium - Jantar Mantar - eine riesige Anlage von einer Präzision, die heute kaum nachvollziehbar ist. Bis zu 30 m hoch sind die beiden Schenkel der Sonnenuhr, die die Tageszeit bis auf wenige Sekunden anzeigte. Besuch des Stadtpalastes, ehemaliger Herrschersitz, jetzt zum Teil als Museum eingerichtet. Es finden sich großartige Stücke an Malereien, in Rajput- und Moghul-Einflüssen, eine große Anzahl Kleidungsstücke, umfangreiche Waffensammlung und aufwendige Stücke wie Elefantensänften, Teppiche und Wandbehänge. Fahrt durch die Rosarot schimmernde Altstadt und zum Hawa Mahal, dem "Palast der Winde". Die rosarote Fassade mit Gängen dahinter diente als Sichtschutz für die Konkubinen des Maharaja, die nicht gesehen wurden, aber doch am Gesellschaftsgeschehen teilhaben sollten.

Tag 12 :
Fahrt nach Ranthambore. Umgeben von den Vindhya und Aravalli-Bergen und am Rand der Wüste Thar zeigt der Nationalpark von Ranthambore einzigartige Einblicke in die ursprüngliche Landschaft dieser Region. Ranthambore war von jeher das Jagdrevier der Maharajas von Jaipur. 1980 wurde das Gebiet in ein Naturschutzgebiet und Wildreservat für die vom Aussterben bedrohten Tiger übergeführt. Heute gilt Ranthambore als eine der besten Möglichkeiten, Tiger in ihrer ursprünglichen Umgebung zu beobachten.

Tag 13 :
Der etwa 100 km südöstlich von Jaipur und 10 km von der Bahnstation Sawai Madhopur entfernt liegende Nationalpark steht in dem Ruf, weltweit die beste Möglichkeit zur Beobachtung der scheuen Tiger zu bieten. Das jetzt 1300 qkm große Naturschutzgebiet ist wie die meisten Naturparks des Landes aus einem Jagdrevier der Maharajas hervorgegangen und beherbergt zur Zeit etwa 28 Tiger. Im Laufe der Jahre haben die Raubkatzen ihre Aktivitäten auf den Tag verlegt und jegliche Scheu vor dem Menschen verloren, so dass sich sehr gute Beobachtungsmöglichkeiten ergeben. Natürlich bevölkern nicht nur Tiger Ranthambore. Mit etwas Glück bekommt man auch Leoparden und Hyänen zu Gesicht, mit Sicherheit aber die majestätischen Sambar- und Axis-Hirsche. In den flachen Gewässern leben Sumpfkrokodile, und die Luft ist erfüllt vom Gesang und Krächzen unzähliger Vögel - 270 Arten soll es hier geben. Der Park ist mit seinem dichten Wald, den Hügeln und Flüssen landschaftlich außerordentlich reizvoll, zumal sich noch die Ruinen einer Festungsanlage im Grün verstecken. Das Fort wurde bereits im 11. oder 12. Jahrhundert als Residenz eines kleinen Hindukönigreichs der Chauhanrajputen errichtet und 1301 von Ala-ud-Din Khilji eingenommen. Dabei soll es zum ersten Jauhar, dem kollektiven Massenselbstmord der Frauen auf dem Scheiterhaufen gekommen sein, eine rajputische Tradition, die auch bei späteren Belagerungen anderer Festungen, etwa von Chittaurgarh, üblich war. 1599 stürmte Akbar die Festung, ehe sie an den Kachwaha-Clan von Amber überging, der die Bauten als Jagdpavillions nutzte. Die Mauern sind heute verfallen, nur noch 3 Tempel im Innern, den Gottheiten Shiva, Ganesh und Ramalaji geweiht, werden von den Gläubigen nach wie vor aufgesucht und geschmückt. Es werden zwei Pirschfahrten am Tag unternommen.
Übernachtung im Camp oder in einer Lodge.

Tag 14 :Fatehpur Sikri, Agra Tour & Travels
Fahrt nach Agra. An der Strecke Stop und Besichtigungen in Fatehpur Sikri. Kaiser Akbar hat die "Siegesstadt" 1569 als neue Residenz bauen lassen, nachdem die Weissagung des Heiligen Salim Chishti, Akbar würde einen Sohn haben, sich erfüllte. Höhepunkte der Besichtigung sind das Buland Darwaza Siegestor, die Große Moschee und dort die Grabhalle des Shaikh Salim Chishti, mit hinreißend schönen Wänden aus durchbrochenem Marmor, sowie mehrere Pavillons. Besuch des Roten Forts. Feste Mauern und Türme aus rotem Sandstein. In dieser Palaststadt befand sich drei Kaiser-Generationen lang der Regierungssitz, bis um 1640 in Delhi gleichfalls ein Rotes Fort gebaut und die Hauptstadt dorthin verlegt wurde. Vom Südeingang aus sieht man links den Palast Akbars (offiziell Jahangiri Mahal genannt), nördlich anschließend hinter den Gartenanlagen die Goldenen Pavillons.

Weiterreise nach Agra. Wenn es die Zeit zulässt Besuch des Taj Mahal zum Sonnenuntergang.

Tag 15 :
Besuch des Roten Forts von Agra. Der Blick von den Palästen des Red Fort zum Taj Mahal ist romantisch besetzt wie kaum ein anderer Indiens, soll doch hier der von seinem Sohn Aurangzeb inhaftierte Shah Jahan zum Grabmal seiner Gattin geschaut haben. Nun der Höhepunkt in Agra. Das Taj Mahal. Auch wenn man schon viele Abbildungen gesehen hat: Märchenhaft, wie aus einem Traum erscheint das Taj Mahal, wenn man sich Indiens berühmtesten Bau nähert. Hinter den langgestreckten Wasserbecken des Gartens - sie symbolisieren die vier Paradiesströme - scheint das marmorweiße Mausoleum zwischen flankierenden roten Kuben schwerelos über seinem Podest zu schweben. Man hat den Traum vermessen: Die Terrasse über dem Yamuna-Fluss ist 100 mal 100 m groß, der Grabbau ist 56 m hoch und ebenso breit, darüber steigt die zwiebelförmige Kuppel bis zu 74 m auf. Shah Jahan ließ das Grabmal für seine Frau Mumtaz-i-Mahal um 1632/1650 in - so sagt die zeitgenössische Überlieferung - 22 Jahren Bauzeit errichten. Mumtaz-i-Mahal hatte den Gatten auf einem Feldzug begleitet und war im Heerlager an der Entbindung von ihrem 14. Kind gestorben. Je nach Sonnenstand wirkt das Taj Mahal anders.

Tag 16 : Varanasi Ghat, Varanasi Tours
Morgens Flug nach Varanasi - einem der heiligsten Orte in Indien. Leben und Tod, das goldene Tempeldach, glitzernde Seide und arme Kranke und Greise, den Tod am heiligen Ort erwartend - das ist Varanasi. Indien, wo es am indischsten ist und am meisten zu Herzen geht. Das Westufer des Ganges wird gesäumt von breiten Treppen, den Ghats, hinter ihnen Tempeltürme, alte Paläste und Verbrennungsstätten. Feierlich ist die Stunde vor Sonnenaufgang, wenn sich der Himmel über dem unbebauten Ostufer rötlich färbt und Hunderte von Schälchen aus Blättern mit kleinen Ölflammen flussabwärts schwimmen. Varanasi heißt nach den beiden Flüssen Varuna und Asi, die hier in den Ganges münden, die Briten verschliffen den Namen zu Benares. In den Veden heißt die Stadt Kashi, Ort des Lichts. Schon die Legenden des Ramayana und Mahabharata erzählen von Kashis Heiligkeit, wie ein frevelhaft falsches Opferritual des Königs von Kashi zu großer Dürre führte, bis Brahma den Bitten um Wasser nachgab und den Fluss Ganges vom Himmel holte, wo er als Milchstraße glänzte. Die Wassermassen hätten freilich die Menschen vernichtet, hätte nicht der Gott Shiva die Fluten durch sein Haar strömen lassen, sodass sie abgebremst in die nordindische Ebene flossen. Besichtigungen in Varanasi mit den Ghats und dem Sarnath Museum.

Tag 17 :
Frühmorgens Bootsfahrt auf dem Ganges zur Beobachtung des Lebens am Fluss, wenn die Pilger in der aufgehenden Sonne zu den Ghats strömen. Das Ritual der Waschungen im heiligen Wasser bedeutet für die Hindus die Erlösung vom Kreislauf der Wiedergeburt. Die Szenerie ist sehr beeindruckend. Später Flug nach Delhi. Transfer zum Hotel. Gelegenheit zum letzten Shopping.
Übernachtung in Delhi bis zur Abreise.

Tag 18 :
Transfer zum Flughafen

Taj, Tiger und Tempel Reservation Form


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